Januar update

Zwei Wochen nach meinen großen Vorsätzen für 2018 ein kleines Update: Wie läuft’s mit Kultur, dem Twitterbot und dem Nichtrauchen? Nunja: Etwas. Wer das hier liest ist nicht doof, sondern Zeuge: Das mit dem Bloggen funktioniert immerhin etwas. Geraucht habe ich dieses Jahr auch noch nicht. Das fängt also schon mal ganz gut an.

Was trieb ich also die ersten zwei Wochen vom neuen Jahr?

Zunächst flog der Tannenbaum aus der Wohnung, die Nadeln werden mich wohl aber noch den Rest des Jahres begleiten, unter Kommoden und in Ecken, in denen ich nicht gründlich (genug) sauge. Ansonsten war das erste Wochenende des Jahres eher ruhig. Freitag Abend wagte ich mich mit ein paar Kollegen in eine Kneipe, wobei mir auffiel, dass ich das auch ewig nicht mehr gemacht habe. In Bonn war in den letzten Jahren eher “homedrinking” angesagt. Das Bier in Kneipen schmeckt aber noch genau so gut wie früher, es ist nur lauter und voller als gewohnt. Sonntags fuhr ich ans Ende der Welt (liegt im Bergischen) und stopfte mich mit Keksen voll, ein erfolgreiches Wochenende also.

Unter der Woche lief ich dann mehr oder minder erfolgreich Handwerkern hinterher, lang lebe das Klischee. Immerhin, eine Hälfte ist nun geregelt. Außerdem gibt es im Büro ein neues System nach dem die Buchhaltung gemacht wird, sehr spannend. Ich kalkuliere also nun munter und recherchiere Preise. 500 Tattoosleeves mit custom Motiven kosten um die 2.000€, wieder was gelernt (waren leider 1.000€ zu viel, die Recherche geht also weiter). Außerdem bezwang ich Excel und es machte, was ich ihm sagte, und zwar richtig. Für jemanden, der bisher in Excel lediglich eine Summe zusammen bekam, ist das ein sehr großer Moment und ja, ich bin stolz. Denn ich hab sogar verstanden was ich da mache! Den Syntax muss ich zwar immer nachgucken aber immerhin bekomme ich es umgesetzt. Das ist mehr als ich noch vor nem Jahr konnte, als ich, sehr zur Belustigung der Kollegen, Funnel von Hand mit meinem Taschenrechner aus der Mittelstufe auf einem großen Schmierblatt berechnete. Excel und ich, ich glaube wir werden dieses Jahr noch Buddies.

Dieses Wochenende wurde dann die Kultur abgehakt (und es ging nochmals in eine Kneipe! Was ist in diesem Jahr nur los mit mir?). Ich guckte mir Aus dem Nichts (Trailer) von Fatih Akin an, der jüngst einen Golden Globe bekam. Persönlich war ich eher enttäuscht vom Film, der auf mich eher wirkte wie eine sehr lange ZDF Produktion. Das Kind ist altklug und hat lustige Sprüche auf Lager. Im ersten Teil, in der die Trauer der Protagonistin, Katja, gezeigt wird, regnet es andauernd, damit auch ja keiner übersieht, dass das alles grade ganz schlimm ist. Katja weiß sofort, dass es Nazis gewesen sein müssen. Das “dramatische” Ende ist auch recht vorhersehbar. Subtil ist dieser Film wirklich nicht. Im Kino wurde mehrfach gelacht, was eigentlich nicht zum Stoff passt. Die Szenen waren aber teilweise so überzeichnet, dass einem nichts anderes übrig blieb. Mein persönliches i-Tüpfelchen war, als Katja ihre Tage bekam, in ihre Hose griff und mit viel, frischem Blut überzogene Finger aus der Hose zog. Vielleicht saß Katja aber auch auf einer Ketchuppackung…

 

Fazit Januar:

Kultur: check

Blogpost: check

Nichtrauchen: check

Twitterbot: es passierte noch absolut gar nichts…

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