hafentalks in Der Verbotenen Stadt

Diese Woche wagte ich einen Ausflug in den düsseldorfer Medienhafen, denn InVision hatte in seine (unfassbar schönen) Räumlichkeiten zur hafentalks-Reihe geladen. Thema dieses Mal: “Almost Everything I’ve Learned from 6 Years of Lean UX”. Jeff Gothelf erzählte aus dem Nähkästchen von seinen Erfahrungen mit UX, Design und Agilität und dass das alles sehr wohl zu einander passt. In den Teams, in denen ich arbeitete, war die Integration von UX in Sprints immer eine Herausforderung. Die Designer verlangten (zu Recht) Zeit um kreativ arbeiten zu können und die Devs verlangten (zu Recht) Input, den sie umsetzen können, der PO wollte riesige Vorlaufzeiten vermeiden. Eine “Design Phase” klang wieder so nach Wasserfall.Besonders weil Designer meist eine geteilte Ressource waren oder zumindest aus einem Team ausgeliehen werden mussten ging es aber eben nicht ohne Absprachen und einiger Zeit Vorlauf, was dem agilen Gedanken wiederum im Weg stand. Schwierig also alles. Gothelfs Kernaussagen spiegelten …

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Ich kann nicht malen.

Malen konnte ich noch nie gut. Zeichnen auch nicht. An der Tafel hatte ich auch schon immer eine schreckliche Handschrift. Über die Zeit ist es ein bisschen besser geworden. Als Scrum Master habe ich stundenlang Whiteboards und Flipcharts vollgeschrieben, irgendwann ging es dann sogar mit der Handschrift. Schön ist noch immer was anderes, aber immerhin kann man es lesen. (Großer Trick ist auch wieder Farbe und ein paar Tricks: Sobald man mit mehr als einer Farbe schreibt erinnern sich alle besser an das, was man aufschrieb und wenn man dann noch ein Flipchart mit Schatten oder Rahmen vorbereitet hat sind schon alle KollegInnen viel aufmerksamer, weil “das irgendwie voll professionell” aussieht. Auch wenns nur ein Rechteck ist…) Heute hatte ich die Freude bei meinem Kollegen Günter einen Workshop zum Thema “Sketchnoting” zu besuchen. Auch wenn ich nicht mehr so viele Flipcharts und Whiteboards gezielt mit Farbe beschmiere wie als Scrum Master, …

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Wo soll ich nur anfangen?

Ein gutes Thema für einen ersten Blogbeitrag, denn irgendwo muss ich ja auch hier anfangen. Vor ein paar Wochen machte ich einen beruflichen Neuanfang, wenn auch einen kleinen. Vom Scrum Master in einem Produktteam in der Softwareentwicklung wechselte ich bei meinem Arbeitgeber ins Marketing als Projektleiterin. Von einem eingegroovten Scrum Team mit Product Owner und Devs, dessen Prozesse ich kannte und die schon seit längerer Zeit nach Scrum arbeiten in ein Team, dass mit agil nichts am Hut hat(te) und Wochenplanung mit Excel machte. Puh. Ich persönlich hasse Excel, da ich nicht viel mehr ausser Summen und Filtern hinbekomme und meine KollegInnen immer sehr neidisch beobachte wenn sie irgendwas mit sehr vielen Tastenkombinationen machen. Wochenplanung mit Excel scheiterte also schon an meinen Excelkünsten. „Ne, das machen wir anders“ war also die erste Amtshandlung. Warum auch nicht was anderes ausprobieren? Das Team war offen für Neues und selbst wenn es nicht …

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